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Reden halten


Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte, so der Volksmund. Tatsächlich >>hören<< wir weit mehr auf die Sprache des Körpers, als uns Bewusst ist, denn der Körper wie auch die Stimme verraten unsere wirklichen Gefühle. Daher sind die nonverbalen Botschaften so wichtig. Wie Sie Ihrer Rede körperlichen Halt und Gefühl geben, das zeigt Ihnen dieses Kapitel.


Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare
Christian Morgenstern






Vor anderen Menschen sprechen


Unsere Wirkung als Redner hängt Studien zufolge zu etwa 55 % von der Körpersprache ab. Eine angenehme, wohl modulierte Stimme schlägt beim Zuhörer mit 38 % zu Buche. Daher ist nicht nur wichtig, was wir sagen, sondern auch, wie wir es sagen. Das richtige Stehen und der richtige Standpunkt sind körperlich und geistig Ausdruck ein und derselben Sache. Das gesprochene Wort braucht Körperlich Halt und Gefühl.


Der Körper spricht mit


In einer sozialen Situation kann man nicht nicht kommunizieren, so Paul Watzlawik. Durch Gestik, Mimik und Stimmklang spricht unser Körper immer mit. Nonverbales Verhalten läuft jedoch meist auf der unbewussten Ebene ab. Daher sind wir uns der Körpersprache häufig nicht bewusst, obgleich wir damit permanent Gedanken und Gefühle, also unsere innere Einstellung, in sichtbare Signale umsetzen. Körpersprache ist >>Gefühlsprache<<, und damit erreichen wir unser Gegenüber. Selbst die beste Rede wirkt nicht, wenn Gestik, Mimik und Tonlage nicht mit dem Gesagten übereinstimmen.

 DAHER  Nehmen Sie den in jeder Hinsicht richtigen Standpunktein, um die
                  Zuhörer für sich zu gewinnen.

Eine Rede vor einer Hochzeitsgesellschaft wird in Stehen gehalten, was letztlich nicht schwierig ist. Stehen Sie langsam auf und bleiben Sie ruhig und aufrecht stehen. Drücken Sie die Knie dabei nicht durch, spüren Sie den Boden fest unter den Füßen. Ganz wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Haut, also auch in Ihrer Kleidung wohl fühlen. Achten Sie daher darauf, dass Kragen oder Krawatte bzw. der Taillenbund oder Gürtel nicht zu eng sind. Schließlich wollen Sie tief atmen.

Gesten unterstreichen oder verstärken unsere Worte. Fast alle Zuhörer fühlen sich durch freundlich zeigende und öffnende Gesten angesprochen. Bleiben Sie sich hierbei jedoch treu. Denn nur Gesten, die zu Ihrer Persönlichkeit passen, wirken glaubwürdig, Antrainiertes oder Künstliches hingegen nicht Führen Sie daher während Ihrer Rede nur solche Gesten aus, die Ihrer Natur entsprechen. Wichtiger ist Ihr Gesicht, denn darauf werden Ihre Zuhörer in erster Linie sehen. Wer keine Miene verzieht, wirkt irritierend, auch wenn er die witzigsten Pointen Spricht. Das Merkwürdigste an unserer Mimik ist die Tatsache, dass sie nicht nur andere, sondern auch uns selbst beeinflusst.

 DAHER  Ein Lächeln wirkt Wunder!

Lächeln Sie also Ihren Zuhörern zu und lassen Sie Ihre >>Miene spielen<<. Zeigen Sie, was in Ihnen vorgeht - genauso verhalten Sie sich im normalen Gespräch ja auch. Dabei werden die wichtigsten und am Leichtesten zu interpretierenden Signale von unseren Augen gesendet. Ein Gleichermaßen freundlicher wie offner Blick stimmt die Zuhörer positiv. Wer hingegen den anderen >>keines Blickes würdigt<<, wird leicht als überheblich oder arrogant eingestuft.


Blickkontakt


Bevor Sie Ihre Zuhörer ansprechen, blicken Sie - schon stehend - im Raum umher. Lassen Sie den Blick von einer Seite zur anderen schweifen. Eine gute Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Publikum kann nur entstehen, wenn Ihre Zuhörer sich wahrgenommen, also >>gesehen<< fühlen. Fixieren Sie hierbei Ihre Zuhörer nicht, sondern sehen Sie sie mit offenem Blick an. Denken Sie daran, dass all diese Menschen auf Ihre Worte gespannt sind und dass auch Sie sie freuen, ihnen dieses schöne Geschenk zu überreichen: Ihre Rede.


TIPP  Überprüfen Sie Ihre Körpersprache am besten mithilfe eines Spiegels.
Üben Sie gegebenenfalls die passenden Gesten ein.
Wer eine Rede halten möchte, steht auf und klopft nicht an sein Glas.
Nur wenn keine Ruhe eintritt, lassen seine Nachbarn Ihre Gläser klingen.







Suchen Sie sich im Publikum freundliche, interessierte Gesichter, die sie während Ihrer Rede stellvertretend für die Gruppe immer wieder ansehen können. Achten Sie hierbei nicht nur auf die Zuhörer in der ersten Reihe. Blicken Sie auch in den Raum nach hinten und zur Seite, schauen Sie aktiv, statt sich nur anschauen zu lassen. Das erhöht Ihre Präsenz und verschafft Ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer. Stellen Sie vor allem immer wieder Blickkontakt Zum Braupaar her.

Was jemand denkt, merkt man weniger an seinen Ansichten als an seinem Verhalten.
Isaac B. Singer






Warum das Erstellen einer Abizeitung

einem großen Projekt gleicht


In Deutschland ist es schon seit langer Zeit Tradition eine Abizeitung herzustellen. Viele Schüler und Schülerinnen verbringen gemeinsam sehr viel Zeit miteinander. An diese schöne Zeit möchte man sich natürlich erinnern. Die Mehrheit der Schüler wird sich schwertun, wenn es nach dem Abitur in verschiedene Richtungen geht. Das ist aber nicht so schlimm, denn schließlich ist das Abitur nur der Abschluss eines ersten Kapitels. Danach geht es auch weiter. Jeder Schüler und jede Schülerin werden nach dem Abi eine individuelle Entwicklung machen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Umfeld durch die Mitschüler ordentlich geprägt. In diesem Fall kann man diesen Menschen auch einen Dank aussprechen und sich für diese schöne Zeit bedanken. Natürlich gibt es auch Schüler oder Schülerinnen, die am liebsten schnell aus der Schule raus wollen, aber diese stellen in der Regel nur die Minderheit dar.

Entscheidend ist, dass am Ende dieser schönen Zeit ein Abibuch hergestellt werden muss. Wie das gemacht wird und wo, das müssen die Schüler selber herausfinden. Damit das Abibuch auch ganz sicher hergestellt wird, schließen sich eine Handvoll von verantwortungsbewussten Schüler und Schülerinnen zusammen, um dieses große Projekt zu meistern. Das Erstellen einer Abizeitung ähnelt einem großen Projekt. Ein Schüler alleine ist gar nicht in der Lage das Abibuch herzustellen.

Beim Erstellen der Abizeitung haben die ausgewählten Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit wichtige Fähigkeiten zu erlernen, welche sie später im Job brauchen. Dies sind Fähigkeiten wie das Verfassen von Texten, das Gestalten des Designs und Kommunikation. Insofern bietet es sich also für jeden Schüler an am dem Erstellen der Abizeitung aktiv mitzuwirken. Doch ist es leider auch so, dass viele Schüler sich schon schwer genug tun für die Abi Prüfungen zu lernen. Diese haben es nämlich in sich und sind gar nicht so einfach. Es ist nachvollziehbar, dass die Gedanken der meisten Schüler schon ganz woanders sind. Daher sind es meistens auch die Schüler des Vertrauens, oder diejenigen, die ein hohes Ansehen unter den Lehrern und Mitschülern genießen.

Die Abizeitung online gestalten kann viel Spaß machen. Wenn man offen ist, dann hat man sogar die Möglichkeit seine Präferenzen herauszufinden, die für die Auswahl des richtigen Studienganges entscheidend sein können.





































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