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Der Hauptteil:

Die Durchführung Ihres Themas

Im Hauptteil führen Sie das eigentliche Thema aus. Sie walken es sozusagen durch und
präsentieren es von allen Seiten. Greifen Sie hierbei die These aus der Einleitung auf.
Seien Sie nicht zu sachlich, sondern lassen Sie sich durchaus von Ihrem Herz und
Gefühl leiten, ohne jedoch sentimental oder indiskret zu werden. Dies ist eine Hochzeitsrede
und kein Grußwort für ein Tennisturnier oder Vortrag bei einem Geschäftstreffen.

Gleich, worüber Sie sprechen, ob uber eher allgemeine Dinge wie die Ehe oder das Leben an sich:
Im Mittelpunkt Ihrer Rede soll immer das Brautpaar stehen. Eine Hochzeitsrede ist letztlich eine Rede
auf diese beiden Menschen und sollte ihrem großen Tag einen zusätzlichen, warmherzigen Ton geben.

Beim Thema Ihrer Rede haben Sie die Qual der Wahl: Soll es eine ganz persöhlich auf das Brautpaar
zugeschnittene oder eine eher allgemein gehaltene Rede über Partnerschaft und Ehe, den Stellen-
wert der Liebe, die Ehe im Wandel der Zeit oder Ähnliches sein? Auch wenn Sie sich für die zweite
Möglichkeit entscheiden, sollten Sie immer wieder einen Bezug zum Brautpaar herstellen.
>> Damals, als der Ritter noch mit dem Fräulein auf Burges Zinne stand, ...
doch ganz anders ist dies bei euch, liebe Alina, lieber Julian.<<

Achten Sie darauf, dass Braut und Bräutigam etwa gleich viel Raum in Ihrer Rede einnehmen und
dass nicht durchschimmert, wenn Ihrem Herzen vieleicht einer der beiden nicht wirklich nehe steht.


TIPP  Fassen Sie sich kurz, werden sie nicht ausschweifend und bleiben Sie beim Wesentlichen.
Anzügliche Bemerkungen oder schmerzhafte Erinnerungen gehören nicht in eine Hochzeitsrede.





Der Haupteil Ihrer Rede kann vornehmlich nach drei Themen aufgebaut sein.

 ALLGEMEINE GESICHTSPUNKTE  stehen im Mittelpunkt: die Liebe und ihre Facetten,
die Ehe als Institution, die Ehe an sich und Ähnliches.

 DIE GESCHICHTE  des Brautpaares wird erzählt. Entweder reflektiert ein Elternteil
Kindheit und Jugend von Braut oder Bräutigam, oder es geht um das Kennenlernen
des Brautpaars.

 DIE ZUKUNFT  behandeln Sie nach einem kurzen, meist humorvoll gefärbten Blick
in die jüngste Vergangenheit des frisch vermählten Paares.


Wofür auch immer Sie sich entscheiden: Bleiben Sie dabei und wechseln Sie unterwegs
nicht die Pferde, denn das Thema in all seinen Fecetten soll sich wie ein roter Faden
durch die Rede ziehen. Im Schluss werden die Ausführungen dann zusammengefasst.

Einladungen im Handumdrehen

Eine Geburtstagseinladung, eine Einladung zur Einschulung, zur Taufe, Kommunion oder Konfirmation. Als Mutter kommen viele Feste und Feiern auf einen zu. Ob Einladungskarten zum 18. Geburtstag oder schon zum 1. Geburtstag, man will immer, dass die Festlichkeiten ein Erfolg werden. Dazu geben folgen ein paar Hinweise, damit die Feier gelingt.


Wer kommt auf die Gästeliste?

Machen Sie sich zunächst über Ihr Budget bewusst, damit Sie realistisch planen können. Je nach dem Budget können Sie eine große Feier oder eine Feier im engsten Kreise veranstalten. Bedenken Sie, dass sowohl Einladungskarten, Dekoration, Essen und eventuell eine Lokalität angemietet werden muss. Das kostet alles Geld und sollte in Ihrer Planung einkalkuliert werden.


Die perfekte Karte

Die Einladungskarte bietet dem Empfänger den ersten Einblick in die Feier, die ihn erwartet. Deshalb sollte der Stil der Karte das Thema der Feier aufgreifen. Der Gast zieht auch aus der Gestaltung der Karte Informationen heraus. Ist es eher eine schickere Feier oder etwas locker und legerer? Was muss ich anziehen und was kann ich schenken?
Das heißt all diese Informationen müssen in der Einladungskarte angerissen werden. Wenn Sie eine schickere Feier planen, sollte Ihre Einladung ein wenig hochwertiger und förmlicher sein. Ziehen Sie eine entspannte Party mit lockerer Atmosphäre vor, so können Sie dies durch Farben und einen lockeren Ton signalisieren. Wenn Sie explizite Wünsche für Ihr Kind haben, können Sie diese auf der Karte vermerken.
Überladen Sie Ihre Karte nicht und heben Sie wichtige Informationen hervor. So hat Ihr Gast schnell einen Überblick über die wichtigsten Eckdaten.
Durch ein Foto auf der Titelseite oder in der Innenseite einer Klappkarte personalisieren Sie die Karte ungemein und Ihr Gast wird gleich viel lieber zu Ihrer Feier kommen.
Wenn Ihr Kind bereits Mitsprache halten kann, gehen Sie dem auch nach. Denn das ist nicht Ihre Feier, sondern die Feier Ihres Kindes. Schaffen Sie Ihrem Kind ein unvergessliches Erlebnis und gehen Sie dabei auf seine Wünsche und Anregungen ein.


Kleine Spielideen,

die die Langeweile bewältigen können

So eine Feier kann für Ihre Kleinen wirklich lang werden und irgendwann hat man dann einfach auch keine Lust mehr ruhig auf seinen vier Buchstaben zu sitzen. Sollten Sie auswärtig feiern, denken Sie daran Spiele, Buntstifte oder sonstige kleine Dinge mitzunehmen. Zuhause ist alles in greifbarer Nähe und der ein oder andere Gast sagt bestimmt nicht nein zu einer Runde Memory. Vielleicht wollen Sie die Stimmung auch ein wenig auflockern und spielen mit der ganzen Runde gemeinsam, solange sich die Anzahl in einem Rahmen hält, bei dem dies auch möglich ist. Gruppenspiele wie Activity oder Tabu bieten sich dafür besonders gut an.


Der Schlussakkord:

Ein runder Abschluss oder ein passender Ausklang einer Rede ist immer ein Fazit, in dem Sie Ihre Gedanken zusammenfassen und Ihre Rede auf den Punkt bringen. Der Schluss einer Rede ist deshalb so wichtig, weil die letzten Worte erfahrungsgemäß besonders gut im Gedächtnis der Zuhörer haften. Daher sollten Sie diese besonders sorgfälltig formulieren und nach Möglichkeit frei, mit Blick ins Publikum, auf jeden Fall aber möglichst souverän sprechen.Schlagen Sie hier thematisch einen Bogen zum Anfang und formulieren Sie den Schluss so, dass er in die Köpfe und Herzen der Zuhörer zielt.

































































Das Ende der Rede kann

(frz. bon mot) = witzige, geistreiche Bemerkung,
guter Witz, geistreicher Ausspruch
bon ” gut, witzig, geistreich “ und
mot ” Wort, Ausdruck, Ausspruch “
   eine Zusammenfassung
   ein Bonmot
   ein Zitat
   ein Toast


sein. Immer gehören dazu die guten Wünsche für die Zukunft des Brautpaares,
meistens auch ein Trinkspruch, zu dem Sie die Festgesellschaft bitten aufzu-
stehen, damit alle Gäste ihre Gläser auf das Brautpaar(das sitzen bleibt) erheben.
Wenn vor Ihnen schon mehrere Reden mit einem Trinkspruch endeten,
lassen Sie ihn eventuell weg.

 WIE AUCH IMMER  Achten Sie darauf, dass der Ton des Abschlusses auf den Ton der
Rede und Ihre Rolle als Redner abegestimmt ist. Dies gilt insbesondere für die Gratulation:
Je offizieller der Anlass, umso konventioneller die Formulierung Ihrer guten Wünsche.

Kündigen Sie das Ende Ihrer Rede am besten gar nicht an. Geradezu tödlich wirken Foskeln wie:
>> Bevor ich zum Schluss komme, möchte ich ... << oder
>> Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit <<
Erstens erzeugt auch bei gutwilligen Zuhörer ein ungeduldiges Warten auf das Ende,
und letzteres setzt Ihre Rede, in die Sie so viel Mühe gesteckt haben, herab.
Seien Sie selbstbewusst: Ihre Rede ist ein Geschenk für das Brautpaar und für die Gäste!



TIPP  Eine gute Rede braucht Schlichtheit und Natürlichkeit,
und ein kluger Redner wird sich in der Rede nicht
als ein Mensch geben, der er nicht ist. Er wird nicht
vorgeben, humorig zu sein, wenn er eher ernst ist,
und wenn er humorig ist, nicht vorgeben, ernst zu sein.











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