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Ihr Thema - Informationen sammeln

Wichtig ist, dass Sie ein passendes Thema für Ihre Rede finden. Was wollen Sie sagen? Was ist ihr Redeziel? Steht das fest, dann können Sie sich an die Stoffsammlung machen. Gehören Sie zur Familie, haben Sie wahrscheinlich keine Probleme, die Rede persöhnlich zu färben. Wollen Sie Ihre Rede hingegen etwas allgemeiner halten, müssen Sie sich auf andere Informationen stützen. Lassen Sie sich hierbei von unterschiedlichen >>Quellen<< inspirieren.

Ihr Redeziel gibt Ihre Stoffsammlung die Richtung und zieht sich wie ein roter Faden durch Ihre Rede. Deshalb ist wichtig, dass es passgenau auf das Brautpaar und den Anlass abgestimmt ist. Überladen Sie Ihre Rede aber nicht mit Informationen, damit sie nicht zu lang wird. Als Richtlinie für die Länge fassen Sie drei bis fünf Minuten ins Auge, denn Sie wollen Ihre Zuhörer doch nicht langweilen.


 UND GANZ WICHTIG

Stellen Sie immer einen Bezug zum Brautpaar her.
Diese beiden sind Dreh- und Angelpunkt Ihrer Betrachtungen.

Eine gute Rede besteht wie ein grpßes Puzzle aus vielen kleinen Teilen. Um das Passende zu finden, brauchen Sie zunächst einen großen Fundus. Tragen Sie daher alles zusammen, was Sie finden können. Auch scheinbar Belangloses. Und Sie werden sich wundern: Sobald sie sich intensiv mit dem Thema Beschäftigen, finden Sie plötzlich überall etwas, was dazu passt.


Die Geschichte der Hochzeitsrede

Die Hochzeitsrede gehört in die Reihe der Festreden, da es sich dabei um eine mündliche Darstellung im Rahmen einer Hochzeit handelt, die während der Feier vorgetragen wird. Gehalten werden kann diese Rede von zahlreichen Personen, die Adressaten sind neben dem Brautpaar, alle versammelten Hochzeitsgäste. Inhaltlich wiederum ist sie abhängig von demjenigen, der sie hält und dessen Verhältnis zum Brautpaar, ebenso wie von der Religion und der Kultur des Brautpaares.


Die Geschichte

Die Geschichte der Hochzeitsrede geht schon bis ins alte Ägypten zurück. Auch schon bei den alten Griechen tauchte die sogenannte „Epithalamium“, das Hochzeitsgedicht oder Brautlied, auf. Es handelte sich dabei noch eher um in Liedform vorgetragene Verse, die im Chor anlässlich der Hochzeit vorgetragen wurden. Das Epithalamium richtete den Blick vorrangig auf die Braut und stellte die verschiedenen Schritte von einer unverheirateten zu einer verheirateten Frau dar. Dabei wurden Hochzeitsgötter wie Hymenaios angerufen und um Unterstützung gebeten. Des Weiteren beinhaltete es hauptsächlich Glückwünsche und Prophezeiungen für eine glückliche Zukunft. Bei den Römern wurde es von jungen Mädchen gesungen.

Das erste dieser Art in Englisch, verfasste Edmund Spenser 1595 für seine Frau zu seiner eigenen Hochzeit. Dabei malte er die Stunden seines Hochzeitstags und seiner Hochzeitsnacht nach, zog christliche und heidnische Inhalte mit ein. Diese Epithalamien konnten sowohl anzüglich und roh, wie auch salbungsvoll und subtil sein, dies variierte je nach Gelegenheit. Diese ehemaligen Hochzeitsgedicht hatten einem festen Aufbau zu folgen, dazu gehörte eine einführende Schilderung der Natur oder einer Szene aus der Mythologie, gefolgt von einem Bericht des Ablaufs des Hochzeitstags, anschließend ein Lob für das Brautpaar, aber auch eine Erinnerung an die Pflichten, die die Ehe mit sich bringen wird.


CHECKLISTE

Eine Rede halten

   Wo werde ich meine Rede Halten? Empfang, Restaurant, Festsaal, häusliches Zimmer.

   Wer hört mir zu? Freunde, Familie, offizielle Hochzeitsgesellschaft.

   In welcher Funktion rede ich? Vater der Braut, Pate, Trauzeuge, Freund usw..

   Was wird von meiner Rede erwartet? Begrüßung, begleitende Worte, besinnliche
     Ansichten, Stimmungsrede.


Themen für eine Rede

   Der Blick zurück Familiengeschichte, Kennenlernen der Brautleute, Leben der Brautleute bis
     zum Hochzeitstag, Geschichten aus Kinder-/Jugendtagen, Anekdote aus dem Leben der beiden.

   Was sonst noch geschah Am Tag des Kennenlernens-Zeitgleiches, Ereignis in Familie
     oder Freundeskreis, berümte Liebespaare aus Geschichten oder Zeitgeschichte.

   Allgemeine Betrachtungen Bedeutung der Liebe / Ehe, un-/Vereinbarkeit der
     Geschlechter, Analogien bei berühmten Liebespaaren im Realen Leben, in Literatur oder im Film.


Materialsammlung für die Rede

   Notieren Sie alles, was Ihnen zum Thema einfällt.

   Fragen Sie Verwandte, Freunde und Bekannte.

   Recherchieren Sie im Internet, in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften.

   Schlagen Sie in Gedichtbänden, Zitaten- und Spruchsammlungen nach.

   Stöbern Sie in Pointen- und Kuriositätensammlungen.

   Lesen Sie Reden zur Hochzeit.

   Lesen Sie die Tipps und Vorschläge auf meiner Homepage.


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Der richtige Zeitpunkt für eine Rede

Bei der Planung von Festlichkeiten spielen immer auch die Reden eine wichtige Rolle. Wer hält sie und vor allem, wann werden sie gehalten? Gerade der Ablauf der Feier ist ein wichtiges Thema und dabei ist es egal, ob es sich um eine Hochzeit, einen Geburtstag oder auch eine Vereinsfeier handelt. Nur dann, wenn der richtige Zeitpunkt für die Rede gefunden wird, haben Sie auch die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer.


Mit vollem Bauch hört es sich entspannter zu

Eine Rede wird sehr gerne vor dem Essen gehalten. Wenn der Duft von Kaffee und Kuchen oder frisch Gegrilltem mit einer würzigen Coco Aminos durch die Luft zieht, ist es aber gar nicht so einfach, sich auf die Rede zu konzentrieren. Daher ist einer der besten Zeitpunkte für eine Rede der Moment nach dem Essen. Die Menschen haben sich bereits unterhalten und der Hunger ist gestillt. Es wird nicht mehr nur aus Freundlichkeit zugehört, weil man darauf wartet, dass endlich das Buffet eröffnet wird. Interesse und Aufmerksamkeit sind jetzt vorhanden.

Oft wird unterschätzt, dass die Menschen viel Freude daran haben, sich erst einmal kennenzulernen und miteinander zu unterhalten. Diese Zeit sollte ruhig gegeben werden. Wenn die ersten wichtigen Informationen ausgetauscht wurden, kann die Aufmerksamkeit auch wieder auf die Rede gerichtet werden.


Reden über den Abend aufteilen

Ein weiterer Punkt ist der Aspekt, dass mehrere Reden möglichst nicht hintereinander gehalten werden sollten. Es wird gerne ein Zeitraum genutzt, in dem jeder, der eine Rede hält, diese hintereinander aufsagen darf. Allerdings ist die Aufmerksamkeit dann vor allem bei den Menschen zu finden, die auf den ersten Plätzen sind. Spätestens nach der zweiten Rede lässt diese auch schon wieder nach. Das ist schade für die Redner, die erst später kommen.

Besser ist es, die Reden ein wenig zu verteilen und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass jeder die komplette Aufmerksamkeit hat. Allerdings sollten die Festreden auch nicht zu spät am Abend gehalten werden. Hier lässt die Konzentration der Gäste sehr stark nach, da der Alkohol mehr fließt und das Bedürfnis besteht, zu tanzen oder sich entspannt zu unterhalten. Das sollte bei der Planung beachtet werden.


Gut gliedern - gut reden

Sichten Sie als erstes Ihren Fundus, und sotieren Sie all das aus, was nicht unmittelbar mit Ihrem Thema zu tun hat. Dann ordnen Sie die Informationen gemäß der Redestruktur. Doch wie sieht diese denn aus? Eine gute Rede besteht wie jedes gut gebaute, klassische Drama (oder auch eine Komödie) aus drei Akten: Anfang, Hauptteil und Schluss.

Der Anfang beinhaltet die Begrüßung sowie eine Hinführung zum Thema. Im Hauptteil, der Durchführung, wird das Thema von allen Seiten beleuchtet und sozusagen durchgeknetet: Das Wesentliche kommt zur Sprache. Dieses Wesentliche kann überwiegend sachlich, besinnlich oder humorig sein. Im Schluss wird zusammengefasst, also Resümee gezogen und ein Glückwunsch ausgesprochen.


Die Begrüßung: Der Auftakt

Am beginn einer Rede steht immer die Begrüßung der Zuhörer. Doch wie machen Sie das am besten? Die passende Anrede der Zuhörer hängt von der Art der Hochzeit und Ihrer Rolle als Redner ab. Bei einem offiziellen Empfang oder einer entsprechenden Hochzeitsfeier ist eine formelle Begrüßung angebracht. Diese sollten Sie sich auf jeden Fall notieren, denn es ist peinlich, einen Namen oder Ehrengast zu vergessen. Haben Sie in der Aufregung einen wichtigen Menschen dennoch übergangen, verzichten Sie auf eine langatmige Entschuldigung. Wenn Sie hingegen mit Ihrer Festrede nach einem oder zwei Vorrednern >>dran<< sind, müssen Sie nicht alle Honoratioren nochmals begrüßen.

Eine Rede zu einer privaten Feier im Kreis der Familie und Freunde ist persönlicher gehalten und unkoventioneller als eine Rede in einem eher offiziellen Rahmen. Halten Sie daher die Begrüßung kurz. ( s. Beispiele für Begrüßungen )



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